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Josef Holub wurde 1926 in dem Böhmerwaldstädtchen Neuern geboren (heute Nyrsko). Er machte eine Ausbildung zum Lehrer und Verwaltungswirt. Als ausgeübte Berufe nannte er Schmuggler, Kunstgewerbler, Ziegeleiarbeiter, Briefträger, Amtsvorsteher, Oberamtsrat bei der Post. Zu seinen unnötigen Lebenserfahrungen zählte Josef Holub die Zeiten des Arbeitsdienstes, der Wehrmacht, der amerikanischen und französischen Kriegsgefangenschaft und der Heimatvertreibung. Als wichtige Lebenserfahrung bezeichnete er seine Arbeit mit Jugendlichen sowie seine Erfahrungen als Personalrat und Ortsvorsteher. Seit den 50er Jahren schrieb er zahlreiche Jugendbücher, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Peter-Härtling-Preis. Josef Holub starb fast 84-jährig in seinem Heimatort Grab in Baden-Württemberg. |
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Sein Buch Der Rote Nepomuk spielt während der denkbar angepannten Zeit, als die Tschechoslowakei kurz vor einem Bürgerkrieg und kurz vor der Abtrennung des sogenannten Sudentenlandes stand. Vor diesem tristen Hintergrund schildert Holub die Freundschaft zwischen einem tschechischen und einem deutschen Jungen - mit ungemein viel Feingefühl, Charme, Witz und Sprachwitz. Auf unserer Böhmen-Anthologie Das Leben ist zum Verrücktwerden schön kann man sich mit eigenen Ohren davon überzeugen.
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Arthur
Schnabl (Hrsg.):
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