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Bernhard Setzwein ist gebürtiger Münchner. Seit 1990 lebt er als freischaffender
Autor in Waldmünchen an der bayerisch-böhmischen Grenze.
Er ist Autor von Mundart-Gedichtbänden, Theaterstücken, Erzählungen,
Bildbänden, Reiseführern und Romanen. Für sein Werk
hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien erhalten,
2004 wurde er mit der Bamberger Poetikprofessur bedacht.
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Die
bayerisch-böhmische
Nachbarschaft ist Bernhard Setzwein stets ein besonderes literarisches
Anliegen; so auch in seinem Roman Die grüne Jungfer (Haymon
Verlag 2003), aus dem er auf unserer Böhmen-Anthlogie Das Leben
ist zum Verrücktwerden schön ein Kapitel liest.
In seinem 2007 uraufgeführten
Theaterstück 3165 - Monolog eines Henkers beleuchtet Setzwein
die Psyche des letzten bayerischen Scharfrichters Johann Reichhart. Ein
tragisches Stück, das zum Nachdenken herausfordert, ohne je den
moralischen Zeigefinger zu erheben, packend, anrührend und prall
gefüllt mit kraftvollen Dialogen und geschliffenem Sprachwitz -
nicht nur das Theaterstück, sondern auch die Hörspielfassung,
die in enger Zusammenarbeit mit dem Autor und dem Regisseur Matthias
Winter als LOhrBär-Hörbuch erschienen ist. |
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