Seit über
20 Jahren spielen Norbert Vollath, Heinz Grobmeier und Bertl Wenzl
als 'Die Negerländer' zusammen und begeistern mit ihrem unvergleichlichen
Negerländer-Sound, der sich mit den Begriffen 'Jazz', 'Avantgarde' und
'Neue Musik' nur ungefähr umreißen lässt.
Sie
touren quer durch Europa (zuweilen in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut),
vertonen meisterhaft Stummfilme (Buster Keaton, Douglas Fairbanks,
Fritz Lang, Ernst Lubitsch) und veranstalten eigene 'Negerländer'-Festivals,
denn wenn man alle Gast-Musiker und -Formationen, mit denen die Negerländer
zusammenarbeiten und spielen, zusammen in einen Raum steckt, dann muß das
schon ein großer Raum sein. Film, Theater, Vernissagen, literarische
Lesungen - praktisch alles, was vertonbar ist, wird von den Negerländern
vertont.
Und
natürlich auch Hörbücher. Zur 'Blauen Donau'
von Ludwig Bemelmans passt der unverkennbare Bläser-Sound wie die
Faust
aufs
Auge. Die Stücke
sind mit Ausnahme des 'Walzers aus Etterzhausen' Eigenkompositionen
und eigens für dieses Hörbuch maßgeschneidert. Wen
wundert's da, dass die Stücke und der Text in Takt, Stimmung,
Tempo und jeglicher anderen Hinsicht so wunderbar harmonieren.
Auf dem Bemelmans-Hörbuch spielen
Heinz
Grobmeier: Sopransaxophon, Sopraninosaxophon, C-Klarinette, Okarina,
Wumm, Glasrüssel, Shrutibox, Holzlöffel und Orgel,
Norbert Vollath: Tenorsaxophon, Bass-Saxophon, Bassklarinette,
Akkordeon und Ratsche,
Bertl Wenzl spielt Tenorsaxophon, C-Klarinette, Gitarre, Schlauchtuba,
Cymbal.
Frank Wendeberg rührt als Gastmusiker die Basstrommel.