Platz 2
der Bestenliste
für Kinder- und Jugendhörbücher
des Hessischen Rundfunks
im Oktober 2005
   

Eugen Oker:
Babba, sagt der Maxl, du musst mir eine Geschichte erzählen
Lesung mit Musik
ISBN 978-3-9809651-6-3
1 Audio-CD / 74 Minuten, 12,90 €

 
 
 
   
 

Für seine Geschichten mit Babba und Maxl erhielt Eugen Oker 1973 den Astrid-Lindgren-Preis. „Die Jury entschied sich für diese in Inhalt, Sprache und Erzählweise einmaligen, urkomischen und anregenden Geschichten, weil sie ein neues Element – etwas noch nie Dagewesenes – in die Kinderbuchlandschaft bringen: das Zusammenspiel des erzählenden Vaters mit dem zuhörenden und miterzählenden Sohn, jenes gemeinsame Fabulieren, das die Geschichten immer wieder zu überraschenden Wendungen führt und den Leser zum Mitdenken, Mitspielen und In-Frage-stellen animiert.“ Diesem Resümee schließen wir uns gerne an, zumal sich die urbairischen Okerschen Babba/Maxl-Geschichten ihre Frische und ihren hintersinnigen Witz bis heute ungeschmälert bewahrt haben. Wir sind froh, dass man diese verschmitzten Geschichten ab sofort neben der im Buchverlag der MZ erhältlichen Buchfassung auch als Hörbuch genießen und nach Herzenslust an kleine und/oder große Leute verschenken kann.

Gerd Burger, der Sprecher dieser CD, ist in Regensburg geboren und nach etlichen Jahren in der Diaspora der Großstadt wieder in seiner Heimatstadt ansässig. Er hat Amerikanistik studiert und arbeitet vor allem als Übersetzer englischsprachiger Romane (Autoren u.a. Robert Coover, William Kotzwinkle, Sandra Cisneros, Brian Jacques, Rupert Morgan), Reisereportagen und Essays. Als Lektor hat er zwei Neuausgaben Okerscher Bücher betreut, aktuell versucht er sich an neugierigen Reisen in seine nähere und fernere Umgebung, deren Erkundung und Beschreibung nicht zuletzt auch an den Okerschen Blick auf die Welt & ihre Dinge anknüpfen wollen.

Musikalisch wird das Hörbuch von Heinz Grobmaler untermalt, der wieder einmal tief in seine Instrumentenkammer gegriffen hat. Zutage gefördert hat er: Saxophon, Klarinette, Akkordeon, Maultrommel, Kalimba, Okarina, verschiedene Trommeln, Glocken, ein Telefon, ein Handy und eine Stöpselpistole, aber auch einige seiner selbstgebauten Instrumente wie das Schlappophon, die Fiatola und sein Bayerwald-Klavier. Herausgekommen ist ein 'Urwald-Sound', wie man sich keinen Passenderen wünschen kann für Okers 'bairische Geschichten aus dem Urwald'.

     

zu Eugen Oker bei LOhrBär
       


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